
Volksbank RheinAhrEifel engagiert sich für die Region
Ministerpräsident Kurt Beck zeichnet Gewinner des „Zukunftspreises Heimat“ aus
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am 2. Februar 2011 zeichnete Ministerpräsident Kurt Beck die Gewinner des Zukunftspreises der Volksbank RheinAhrEifel aus. Die festliche Preisverleihung der Siegerprojekte fand im großen Kurhaussaal in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Zu den Gewinnern zählten:
- der Förderverein der Margaretha-von-Arenberg Grundschule e.V. aus Antweiler mit ihrem Projekt „Betreuende Grundschule“,
- die Firma Heuft Thermo-Oel GmbH & Co. KG aus Bell mit dem Konzept „Biomassekessel und „mehr“ (die beiden Bewerber teilten sich den ersten Preis, dotiert mit 15.000 Euro),
- die eegon – Eifel Energiegenossenschaft eG mit dem Projekt „Energie, Wertschöpfung und Klimaschutz – aus der Eifel für die Eifel (zweiter Preis im Wert von 3.000 Euro),
- der Förderverein zur Erhaltung des Adenauer Hallen- und Freibades mein badenova e.V. (dritter Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro) und
- die Kreisverwaltung Ahrweiler mit dem „Senior Experten Kreis“ (Sonderpreis, dotiert mit 2.000 Euro).
Die charmante Moderatorin Mandy Großgarten, die amtierende 62. Deutsche Weinkönigin aus Dernau, führte sympathisch durch den Abend. Musikalisch begleitet wurde die Preisverleihung von dem Klarinettenensemble der Kreismusikschule Mayen-Koblenz unter der Leitung von Thomas Zender.
Im Sommer 2010 fiel der Startschuss für die dritte Runde des „Zukunftspreises Heimat“ der Volksbank RheinAhrEifel. Bis zum 30. September des vergangenen Jahres waren alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich am Ideenwettbewerb der Regionalbank zu beteiligen. Sowohl Schulklassen, Vereine, Initiativen, Gemeinden, gesellschaftliche Vereinigungen als auch mittelständische Unternehmen aus der Region konnten sich mit ihrem ganz persönlichen Wettbewerbsbeitrag um das attraktive Preisgeld von insgesamt 22.000 Euro bewerben.
Aus insgesamt 174 eingereichten Bewerbungen wählte eine hochkarätig besetzte Jury die Preisträger aus. Zur Kommission unter dem Vorsitz von Stefan Hardt, Präsident der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung Mainz, gehörten neben Professorin Ingeborg Henzler, Präsidentin der Fachhochschule Koblenz, Abt Benedikt Müntnich, Abtei Maria Laach, und Werner Böhnke, Vorstandsvorsitzender der WGZ Bank AG Düsseldorf auch Elmar Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel.
Glückliche Gewinner nehmen Preise in Empfang
Insgesamt fünf stolzen Gewinnern – in diesem Jahr teilten sich erstmals zwei Sieger den ersten Platz – konnten die Jurymitglieder zu ihrem Erfolg beim Zukunftspreis Heimat der Volksbank RheinAhrEifel eG gratulieren.
Den Sonderpreis, dotiert mit 2.000 Euro, nahm Landrat Dr. Jürgen Pföhler als Chef der Kreisverwaltung Ahrweiler entgegen, die die Jury mit ihrem Senior Experten Kreis Ahrweiler überzeugt hatte. Ein „Sondereinsatzkommando“ von ehemaligen Führungskräften steht Jungunternehmern in der Startphase mit Rat und Tat, langjähriger Erfahrung und großem Wissen erfolgreich zur Seite.
Über den 3. Preis im Wert von 2.000 Euro freute sich mein badenova e.V. Der Vorsitzende des Fördervereins, Stefan Hammes, hatte das Konzept zur Erhaltung des Adenauer Hallen- und Freibades eingereicht. Mit kreativen Ideen und viel ehrenamtlichem Engagement kämpfen rund 1.500 Vereinsmitglieder dafür, die Schließung des defizitären Schwimmbades zu verhindern.
3.000 Euro und die Auszeichnung für den zweiten Preis wurde Johannes Pinn als Vorstandsmitglied der eegon – Eifel Energiegenossenschaft eG überreicht. In Zusammenarbeit mit seinen Genossenschaftskollegen hatte er das Projekt „Energie, Wertschöpfung und Klimaschutz – aus der Eifel für die Eifel“ entwickelt und eingereicht. Mit dem Eigenkapital der Genossenschaft und durch die Fremdkapital-Unterstützung der regionalen Volks- und Raiffeisenbanken finanziert und realisiert sie in der Heimat Projekte im Bereich erneuerbare Energien.
Auch der Betrag in Höhe von 15.000 Euro, ausgelobt für den 1. Preis, fand gleich zwei dankbare Empfänger: jeweils 7.500 Euro, eine Urkunde und die Skulptur des Zukunftspreises Heimat nahmen stellvertretend der Vorsitzende Peter Richrath für den Förderverein der Margaretha-von-Arenberg Grundschule e.V. aus Antweiler und Thomas Heuft für die Firma Heuft Thermo-Oel GmbH & Co. KG aus Bell entgegen.
Das erste Siegerprojekt „Betreuende Grundschule“ wird ehrenamtlich von der Elterninitiative des Fördervereins umgesetzt. Sie organisiert die Betreuung ihrer Kinder auch nach Schulschluss. Die Schülerinnen und Schüler bekommen ein Mittagessen, werden während der Hausaufgaben betreut und können viele unterschiedliche Angebote im sportlichen, musischen, gesellschaftlichen und kulturellen Bereich nutzen. Damit leisten Sie einen wertvollen Beitrag, die Region gerade für junge Familien attraktiver zu machen.
Das zweite Siegerkonzept heißt „Biomassekessel und „mehr“. Der Backofenbauer Heuft realisiert für seine Kunden – Bäckereibetriebe im In- und Ausland – den Einsatz regenerativer Brennstoffe. Verschiedene, technologisch innovative Maßnahmen sparen enorme Mengen an Energie. Damit trägt das mittelständische Unternehmen maßgeblich zur deutlichen Reduzierung der Umweltbelastung bei. Nicht nur die Umwelt profitiert von dieser Idee: Das Projekt schafft und sichert auch Arbeits- und Ausbildungsplätze am Standort Bell. Die Region wird zum Technologiestandort.
Die Skulptur „Profilkopf“, die die Sieger des Wettbewerbs mit nach Hause nehmen durften, stammt von dem in Andernach geborenen Künstler Manfred Hammes. Der im Jahr 2006 verstorbene Maler, Performance- und Objekt-Künstler war seit 1983 freischaffend und setzte sich in seinen Werken mit drei Themen auseinander: Landschaft – Mensch – Dimension der Zeit. In den 90-er Jahren begann er, plastisch zu arbeiten. 1991 schuf er seine ersten Cut-Outs. Die für den Künstler typischen Cut-Out-Objekte „sind sozusagen aus den Bildern gesprungen“, wir er selbst sagte. Dem ausgeschnittenen Auge kommt eine besondere Bedeutung zu. Es verdeutlicht die zwei Dimensionen des Sehens: einerseits das Anschauen, das Betrachten und andererseits das Einsehen als ein Erkennen und Verstehen. Mit diesem Kunstwerk hat Manfred Hammes symbolisch eine Verbindung zum Zukunftspreis Heimat geschaffen: er hat ein Zeichen gesetzt zum “Sehen“. Die Skulptur fordert auf, hinzuschauen, was um uns herum geschieht, zu Ansicht und Einsicht.
Starkes Engagement für die Region
Ihr Motto „Wir sind Heimat“ ist für die Volksbank RheinAhrEifel keine leere Worthülse. Mit der Ausschreibung des dritten Zukunftspreises unterstreicht sie die Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Enge Beziehungen und die Entwicklung eines Heimatbewusstseins werden für den Erhalt der Wirtschafts- und Infrastruktur vor Ort immer wichtiger.
„Unsere Initiative „Zukunftspreis Heimat“ soll Anstoß geben zum Nach- und Mitdenken. Wir haben dazu aufgerufen, sich mit neuen Ideen für unsere Heimat einzusetzen und einen Beitrag zu leisten, die Attraktivität unserer Region zu erhöhen. Denn nur gemeinsam sind wir stark und erfolgreich. Wir alle sind Mitgestalter unseres gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraumes“, beschreibt Elmar Schmitz die Beweggründe, den Ideenwettbewerb regelmäßig auszuschreiben. „Weil wir auch morgen und übermorgen unsere Heimat aktiv gestalten und für die kommenden Generationen lebenswert erhalten wollen, suchen wir – gemeinsam mit den Menschen, die hier leben – nach den besten Lösungen für unsere Heimat. Auch im Jahr 2011 werden wir den Zukunftspreis Heimat erneut ausschreiben und hoffen auf eine rege Beteiligung.“
Im Sommer 2010 fiel der Startschuss für die dritte Runde des „Zukunftspreises Heimat“ der Volksbank RheinAhrEifel. Bis zum 30. September des vergangenen Jahres waren alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich am Ideenwettbewerb der Regionalbank zu beteiligen. Sowohl Schulklassen, Vereine, Initiativen, Gemeinden, gesellschaftliche Vereinigungen als auch mittelständische Unternehmen aus der Region konnten sich mit ihrem ganz persönlichen Wettbewerbsbeitrag um das attraktive Preisgeld von insgesamt 22.000 Euro bewerben.
Aus insgesamt 174 eingereichten Bewerbungen wählte eine hochkarätig besetzte Jury die Preisträger aus. Zur Kommission unter dem Vorsitz von Stefan Hardt, Präsident der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung Mainz, gehörten neben Professorin Ingeborg Henzler, Präsidentin der Fachhochschule Koblenz, Abt Benedikt Müntnich, Abtei Maria Laach, und Werner Böhnke, Vorstandsvorsitzender der WGZ Bank AG Düsseldorf auch Elmar Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel.
Glückliche Gewinner nehmen Preise in Empfang
Insgesamt fünf stolzen Gewinnern – in diesem Jahr teilten sich erstmals zwei Sieger den ersten Platz – konnten die Jurymitglieder zu ihrem Erfolg beim Zukunftspreis Heimat der Volksbank RheinAhrEifel eG gratulieren.
Den Sonderpreis, dotiert mit 2.000 Euro, nahm Landrat Dr. Jürgen Pföhler als Chef der Kreisverwaltung Ahrweiler entgegen, die die Jury mit ihrem Senior Experten Kreis Ahrweiler überzeugt hatte. Ein „Sondereinsatzkommando“ von ehemaligen Führungskräften steht Jungunternehmern in der Startphase mit Rat und Tat, langjähriger Erfahrung und großem Wissen erfolgreich zur Seite.
Über den 3. Preis im Wert von 2.000 Euro freute sich mein badenova e.V. Der Vorsitzende des Fördervereins, Stefan Hammes, hatte das Konzept zur Erhaltung des Adenauer Hallen- und Freibades eingereicht. Mit kreativen Ideen und viel ehrenamtlichem Engagement kämpfen rund 1.500 Vereinsmitglieder dafür, die Schließung des defizitären Schwimmbades zu verhindern.
3.000 Euro und die Auszeichnung für den zweiten Preis wurde Johannes Pinn als Vorstandsmitglied der eegon – Eifel Energiegenossenschaft eG überreicht. In Zusammenarbeit mit seinen Genossenschaftskollegen hatte er das Projekt „Energie, Wertschöpfung und Klimaschutz – aus der Eifel für die Eifel“ entwickelt und eingereicht. Mit dem Eigenkapital der Genossenschaft und durch die Fremdkapital-Unterstützung der regionalen Volks- und Raiffeisenbanken finanziert und realisiert sie in der Heimat Projekte im Bereich erneuerbare Energien.
Auch der Betrag in Höhe von 15.000 Euro, ausgelobt für den 1. Preis, fand gleich zwei dankbare Empfänger: jeweils 7.500 Euro, eine Urkunde und die Skulptur des Zukunftspreises Heimat nahmen stellvertretend der Vorsitzende Peter Richrath für den Förderverein der Margaretha-von-Arenberg Grundschule e.V. aus Antweiler und Thomas Heuft für die Firma Heuft Thermo-Oel GmbH & Co. KG aus Bell entgegen.
Das erste Siegerprojekt „Betreuende Grundschule“ wird ehrenamtlich von der Elterninitiative des Fördervereins umgesetzt. Sie organisiert die Betreuung ihrer Kinder auch nach Schulschluss. Die Schülerinnen und Schüler bekommen ein Mittagessen, werden während der Hausaufgaben betreut und können viele unterschiedliche Angebote im sportlichen, musischen, gesellschaftlichen und kulturellen Bereich nutzen. Damit leisten Sie einen wertvollen Beitrag, die Region gerade für junge Familien attraktiver zu machen.
Das zweite Siegerkonzept heißt „Biomassekessel und „mehr“. Der Backofenbauer Heuft realisiert für seine Kunden – Bäckereibetriebe im In- und Ausland – den Einsatz regenerativer Brennstoffe. Verschiedene, technologisch innovative Maßnahmen sparen enorme Mengen an Energie. Damit trägt das mittelständische Unternehmen maßgeblich zur deutlichen Reduzierung der Umweltbelastung bei. Nicht nur die Umwelt profitiert von dieser Idee: Das Projekt schafft und sichert auch Arbeits- und Ausbildungsplätze am Standort Bell. Die Region wird zum Technologiestandort.
Die Skulptur „Profilkopf“, die die Sieger des Wettbewerbs mit nach Hause nehmen durften, stammt von dem in Andernach geborenen Künstler Manfred Hammes. Der im Jahr 2006 verstorbene Maler, Performance- und Objekt-Künstler war seit 1983 freischaffend und setzte sich in seinen Werken mit drei Themen auseinander: Landschaft – Mensch – Dimension der Zeit. In den 90-er Jahren begann er, plastisch zu arbeiten. 1991 schuf er seine ersten Cut-Outs. Die für den Künstler typischen Cut-Out-Objekte „sind sozusagen aus den Bildern gesprungen“, wir er selbst sagte. Dem ausgeschnittenen Auge kommt eine besondere Bedeutung zu. Es verdeutlicht die zwei Dimensionen des Sehens: einerseits das Anschauen, das Betrachten und andererseits das Einsehen als ein Erkennen und Verstehen. Mit diesem Kunstwerk hat Manfred Hammes symbolisch eine Verbindung zum Zukunftspreis Heimat geschaffen: er hat ein Zeichen gesetzt zum “Sehen“. Die Skulptur fordert auf, hinzuschauen, was um uns herum geschieht, zu Ansicht und Einsicht.
Starkes Engagement für die Region
Ihr Motto „Wir sind Heimat“ ist für die Volksbank RheinAhrEifel keine leere Worthülse. Mit der Ausschreibung des dritten Zukunftspreises unterstreicht sie die Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Enge Beziehungen und die Entwicklung eines Heimatbewusstseins werden für den Erhalt der Wirtschafts- und Infrastruktur vor Ort immer wichtiger.
„Unsere Initiative „Zukunftspreis Heimat“ soll Anstoß geben zum Nach- und Mitdenken. Wir haben dazu aufgerufen, sich mit neuen Ideen für unsere Heimat einzusetzen und einen Beitrag zu leisten, die Attraktivität unserer Region zu erhöhen. Denn nur gemeinsam sind wir stark und erfolgreich. Wir alle sind Mitgestalter unseres gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraumes“, beschreibt Elmar Schmitz die Beweggründe, den Ideenwettbewerb regelmäßig auszuschreiben. „Weil wir auch morgen und übermorgen unsere Heimat aktiv gestalten und für die kommenden Generationen lebenswert erhalten wollen, suchen wir – gemeinsam mit den Menschen, die hier leben – nach den besten Lösungen für unsere Heimat. Auch im Jahr 2011 werden wir den Zukunftspreis Heimat erneut ausschreiben und hoffen auf eine rege Beteiligung.“